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Es gibt Sammler und Jäger...

Ich bin wohl eher ein Sammler - denn es sammelte sich da so manches an...

ein Rixe Mofa mit 2-Gang Handschaltung 1970, ging 1971 an einen Klassenkameraden und finanzierte mein erstes Kleinkraftrad ... 

... das erste von dreien: in den 70ern "verdunstete" da schon mal was,  während man in der DISCO oder Schule war: erst Scheinwerfer  und Tankrucksack, dann das komplette Moped, Hercules K 50 RS 5,3PS von 1968

... eine Menge Teile von einer  Unfallmaschine und Altbestände vom Händler fügten sich zu einer Hercules  K 50 Sprint 5,3PS zusammen !

bis ich eine  DKW RT 159 Super mit 6.25PS als Occasion von der Tankstelle erwarb - die war perfekt und blieb, bis das erste Auto kam ...

Nun ohne "Moped" erwarb ich eine steinalte  BMW R 24, 1949, 250cc, 12 PS, die der Vorbesitzer wegen defekten Kardans nach einer Spanientour wochenlang vor seiner Wohnung abgestellt hatte - das waren noch Zeiten - sie ging in die Sammlung eines Liebhabers ... 

dafür kam eine Kawasaki Z200, 1979 - machte viel Spaß und schaffte jede BMW R45 -  den Helm, einen Römer 2000, ADAC Ausführung in Signalfarbe habe ich noch immer  ( natürlich nur als Dekoration ) ...

dann eine BMW R 75/6, 1974, 50PS Gabelverlängerung - was man so brauchte - sie musste einem neuen Auto weichen ...

meine BMW R100GS mit 60 PS von 1990 ... mit Stahlflex, schwimmenden HPN Bremsnocken, Unterfahrschutz und Paris-Dakar- Schmutzabweisern. Mehr Moped braucht kein Mensch ... Nachdem das Aufsitzen ab 60 Jahren aber eher einer Bergbesteigung gleicht soll nun ein Kollege Freude dran haben

Das erste Auto war ein VW 1200, 1961, 30 PS , 6V und Röhrenradio - Ein Erbstück von Opa Otto - Mit eingeschaltetem Radio, Licht und Scheibenwischer legte man die Batterie lahm - während der Fahrt ...

Nachfolger und der erste Eigene war ein Mercedes-Benz 200, umgerüstet zum Diesel, W110 von 1967, 55PS finanziert vom Großvater, der auch, na was wohl, fuhr - der Wagen musste gehen, nachdem ein Fahrgast mit dem Satz :
"der explodiert ja gleich !
beim Start nach 3 Minuten Vorglühen das winterliche  Startritual verließ ...

zur Bundeswehr im Renault 4 L, 26 PS, 6V mit Pilhuhn auf der Heckklappe - war ein Guter und Grundstein für weitere R4 ...

vom "Verdienst" bei der Bundeswehr wurde dann dieser Flitzer finanziert ...

... und später restauriert und in Ursprungsfarbe old-english-white lackiert : Cabrio, Austin Healey Sprite MK III, 1966, 1100cc und 55PS ...

zunächst nur für die Winterzeit gedacht : mein geliebter Mini, 36 PS - brauchte eine rostfreie Hinterachse vom Schrott und mochte dann keine deutsche Bremsflüssigkeit ...

ein kurzes Intermezzo gab so ein Citroen GS, sparsam und mit toller Technik, nachdem ich ihm ein intaktes Getriebe vom Schrott verpasst hatte ...

in's Studium 1977 ging's zu dritt in so einem VW 411 LE Variant, 80 PS, Platz und Komfort - bis der Motor auf der Autobahn explodierte, weil die Luftklappen zur Motorkühlung festgegammelt waren ...

Auch der K 70 LS, 100 PS von 1974 kam vom Verwerter, weil die Gelenkwellen hin waren und man ihm das Vergaser-Ruckeln nicht abgewöhnen konnte. VW's ungeliebter Sproß aus der Ehe mit NSU war leider keine Konkurrenz für den BMW 2002 meines Bruders ...

Anfang der 80'er dieser Golf S, 1979, 70 PS - für ihn musste das Austin Cabrio gehen - war eine hektische Rennsemmel - und viel zu perfekt ...

zu Ehe und Familie 1985 dann dieser Volvo 245 L. 2000cc, 1974, 100 PS mit Stromberg -Vergaser : Angenehmes Dahinrollen ...

wegen der guten Erfahrungen noch ein Volvo, 245 GLE, 2100 cc, 123 PS mit Einspritzung - Verbrauch hoch,  Durchzug mau - kein Vergleich zum Vorgänger, trotz höherer Fahrleistungen ...

Schöne Erinnerungen an den R4 brachten diesen Citroen CX Break Diesel Familiale 75PS und Renault R4F6 34PS ins Haus - vive la France!

danach Mutters abgelegter Manta S Automatik, 1900cc, 90 PS - Er bekam Sitze und Armaturen von einem Manta GTE und mehrere Motoren vom Schrott, bis der keine 1900er mehr hatte - heute Kult ...

und zeitgleich von Vater Winterhagen ein wunderschöner Mercedes 280SE, W108 von 1969 mit 160 PS, manuellem 5-Gang-ZF-Getriebe, Becker-Mexiko und Rost an Schwellern, der nach einem Pleuellagerschaden nicht mehr fertig wurde ...

zum Arbeitgeberwechsel und Außendienstjob dann den ersten Senator B CD 3,0 24V von 1991, 204 PS, der nach 50000 km bei 220000 km seinem Nachfolger weichen musste ...

einem der allerletzten Senator B 3,0 24 V Business Class mit allem Schnickschnack erstmalig 1993 zugelassen für die Opel AG - mit neuem Getriebe bei 190000 km, neuwertigen EURO-2 Motor bei 303000 km, teils neuen Türen, Radläufen und diversen Fahrwerks-Buchsen nun wieder fit für die nächsten Jahre ...

dachte ich - bis jemand auf einer Bundesstrasse wendete, um seinen Hund auszuführen und mich in die Botanik schickte ...

und als praktischen Alleskönner zum Häuslebau einen Ford Mondeo Turnier 2.0, 136 PS von 1997 der mit 1000 kg am Haken auf der Autobahn unter 8l/100km verbrauchte und auch dem Hund gefiel ...

ab Ende 2009 gab´s 3 Jahre lang diesen Yeti 2.0 TDI Allrad, Bj.2009, 140 PS als prima Firmenwagen - 120000 km auf jedem Untergrund, bei jedem Wetter, auch mit Anhänger (2to) - ausreichend für 2 Personen, Kühlbox und Hund - das Gepäck kommt auf den Rücksitz ...

seit 2013 erfreut mich dieser Espace IV, 2.0 16V, Bj. 2003, Vialle-LPI (m.E. die beste LPG-Anlage) importiert aus Holland - mit 100 KW, in 2019 über 310000 km und mit "trekhaak" kommt er mir vor, wie die rostfreie, ein wenig erstarkte Komfort-Variante des seligen VW-Bullis! - und das Gepäck liegt auch wieder im Kofferraum - neben dem Hund...

Großen Spaß macht seit Jahren mein Ruska Super Buggy, 1969 aus Amsterdam der sich bei einem Händler die Reifen plattstand, eine neue Lichtmaschine brauchte und dann als getunt herausstellte - Fun pur ...

und mein Siegel K4 aus Bergneustadt. In 1980 auf einem ´72 Chassis und einem Veep Fiberglass Body o.ä. erbaut. Ein Bikini-Top vom Sattler, Sitzbezüge aus USA, Vergaser aus Mexiko, Rost freie Vorderachse, gescheite Bereifung v/h 205/295, etwas Kosmetik und eine Getrieberevision waren aber nötig ... Er steht 2019 zum Verkauf

die beiden Letzteren auf bewährter Käfer-Technik mit 1600cc, 50 PS

Den Bazillus habe ich offenbar in die Wiege gelegt bekommen:

Der Gutbrod Superior meiner Eltern - gerade recht für zwei die sich mögen ... 

... und Hund

Zu diesem reizvollen Thema empfehle ich folgende Seite: Kleinwagen_Freunde_Schiefbahn . Bitte beachten Sie den Disclaimer !

Ein Blick auf die Pretiosen weiterer Infizierter mit Familienbindung:

Bilder von Ankes Schätzken:
nein - nicht mir :-)

die Sachs KX50  - badge engineering der "Jawa Dandy 50" aus Tschechien - mit dem luftgekühlten Kleinkraftradmotor von Sachs, 1996, 4 PS, 50 ccm, 50 km/h, 5-Gang
- mit Verkleidung

- und die Version ohne ...

Anke hat sie beide!

die 50 km/h sind übrigens eher eine Empfehlung

und auch Bruderherz leidet unter dem Oldie-Virus:
hier sein originaler Mikafa auf MB 509 von 1967...
Die Mitnahme eines Schallschutzes für die Ohren wird empfohlen :-)

und ein Citroen ID19 wie dieser ...


dieser feine Fiat 900T - billig vom Arbeitgeber eines Ferienjobs, weil dem nach anderen Mängeln aktuell der Schalthebel ausgerissen war - ein bißchen Schweißen und noch eben neue Buchsen für die Achsschenkel vorne eingebaut, schon ist er prima gefahren ... 

VW T1 Samba 1959 30PS, vom Bruderherz in Österreich sichergestellt wartete er jahrelang auf eine Vollrestauration - und verlor gegen die Mutter unserer Kinder. Er ging an die Beetle-Factory und von dort nach Belgien ...

zum Camping ging's mit den Eltern nach Frankreich im VW T2a, 1500cc, 46 PS

dann mit Freunden zum Aprés Ski in die Alpen mit 1800cc, 66 PS

zum Umzug in's Studium mit diesem Opel Blitz, 1956, 55 PS - seidenweicher Motor - ging dann an einen Geigenbauer, der zusätzlich zum  Kaufpreis mit einer Restaurierung von Mutters Geige zahlte ... 

als Camper dieser T2 2000cc 70 PS, war von Okal Fertighaus abgelegt und sehr zuverlässig ...

danach noch so ein T3 mit 78 PS, Wasserkühlung (und er heizt doch) und Klappschlafdach - für die Blagen...

und später in die weite Welt mit einem Hymer S660, 1980, 2400cc, 86PS ...

- so lange es gut ging.

dann wurde er von der Autobahn geschubst
- das war in jeder Hinsicht übel...

dieser wollte das nächste Wohnmobil werden: ein Magirus 120R80 - zu groß, nachdem die Kinder aus dem Haus waren - ihn kaufte der Verkäufer nach Jahren zurück um ihn selbst zu vollenden!

...und so wurde es nochmal ein Hymer S660, Bj. 1980, der nicht nur wenige Fahrgestellnummern vom ersten entfernt ist, sondern auch am selben Tag bei Hymer abgenommen wurde - allerdings ist der Zustand 10 Jahre später nicht gerade besser - nur originaler...

Mit 3500 kg zulässigem Gesamtgewicht und M115-Benzin-Motor (fast) überall einsetzbar. Mit LPG auch in Südtirol (schaun wir mal).
Nach zweijähriger Vollrestauration des Aufbaus und H-Zulassung ab 2019 wieder im Einsatz

und hier die geniale (weil versetzbare) Lösung für Stauraum: ein Schaustellerwagen mit 2to Ladebühne und Vollaluaufbau - einst für den Transport eines Zirkuszeltes gebaut - mit Rostschäden am Rahmen.. - 2018 verkauft und nun ein mobiler Hühnerstall

Daneben gibt es noch so wunderliche Erfindungen der 70'er Jahre, die 30 Jahre danach gerade wieder entdeckt werden (hahaha...) : Elektromofas

von Solo...

von Hercules...

und von Kynast.

Na, wer kennt die noch ?!

Für jeden Tag hat sich die Zweitakt-Lösung aber bislang durchgesetzt:

Mofa Kreidler Flory MF II, 1,5 PS, 2 Gang - "etwas" schneller als 25 km/h, wurde in desolatem Zustand in den 80ern bei einer Kellerräumung "aufgedrängt" ...

Mofa Zündapp CS 25, 1.5 PS, 3 Gang - lag mit defektem Getriebe in Mannis Kleineisen - eine Spezialistin aus dem Emsland und viele Putzstunden taten ihr Werk ...

... und diese Vespa PK50 elestart, 3 Gang, aus bella Italia von Keka, kaum benutzt wegen deren langen Haaren. Kämmen hinterher dauerte länger als fahren! Ihre Hunde hatten im Schuppen dann die Sitzbank zerlegt. Und so stand sie rum, die Vespa ...

Da gibt es noch dies und das - und meine geliebte Modellbahn aus Kindertagen:

Faller AMS

Eheim Trolley Bus

... und Märklin H0, von 1945 bis in die 70'er Jahre,
- hier eine Märklin DL800 von 1957

Dieses Hobby wurde durch meinen Papa um 1959 gesät und durch den Besuch einer mobilen Anlage in den 60zigern für alle Zeiten verwurzelt! Dauerhafter konnte man einen 10jährigen nicht beeindrucken!

Die Schauanlage Frickenschmidt existiert und ist so reizvoll wie ehedem ...
Bitte beachten Sie den Disclaimer !

Daneben liebe ich "Rhythm and Blues", Jazz, Soul und die alten Tamla Motown Hits

- und die dazu passenden alten Radios, Tonbandgeräte, Kassettenrekorder und Plattenspieler, mit denen man die Zeit so herrlich konservieren kann

z.B. ein Blaupunkt Granada 1957 von Mareikes Oma ...

eine Philips Philetta 1961 von Onkel Alfred ...

ein Philips Uranus 1953 von Oma Puppchen ...

ein Graetz Sinfonia 4R 1955 von Georg's Wiebke ...

und ein Saba Freiburg 8 1958 von den Eltern  

- und Reisen ... am Liebsten im großen Bogen in Frankreich

... und auch mal in's wunderschöne Kanada - ist wie Skandinavien - nur viel weniger Mücken und dafür mehr Berge ...

... genug davon.

Für "Insider" jetzt noch eine Hommage an die wirklich geschätzen Mitmenschen ...

- natürlich auf der Leute - Seite ...

 
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